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Fibromyalgie

Das Fibromyalgiesyndrom – FMS (fibra = Faser, mys = Muskel, algos = Schmerz) ist eine weichteilrheumatische, chronische Schmerzerkrankung, die schon lange unter verschiedenen Namen wie z. B. Weichteilrheuma oder Fibrositis bekannt war, aber erst 1990 genau definiert wurde.

Das Hauptsymptom sind Schmerzen in Bindegewebe und Muskulatur, die nicht entzündlich bedingt sind. Das heißt, dass Laborwerte und andere Befunde keine ausreichende Erklärung für die Schmerzen bieten. Die Diagnose wird durch die Anamnese und den Nachweis von typischen "Tenderpoints" (druck-schmerzhaften Sehnenansatzstellen) erstellt. Häufig treten auch Angstzustände, depressive Verstimmungen und vegetative Symptome wie Kopfschmerz, Schlafstörungen, Reizblase, Magen-Darm-Beschwerden und Kreislaufprobleme auf.

Auch das Chronic Fatigue Syndrom oder chronisches Erschöpfungssyndrom ist dem Krankheitsbild der Fibromyalgie zuzuordnen.

Es ist sicher, dass das FMS eine multifaktoriell bedingte Erkrankung ist, bei der seelische und körperliche Einflüsse wirken. Wie bei anderen chronischen Schmerzerkrankungen auch, werden betroffene Menschen durch die für lange Zeit bestehenden Schmerzen auf allen Ebenen ihrer Existenz beeinträchtigt. Unsere Erfahrungen bestätigen die Forschungsergebnisse, die auf Zusammenhänge von Traumatisierung in Kindheit/Jugend und FMS hinweisen.

 

In unserem Praxis-Netzwerk können wir Ihnen mit Information, Abklärung, Diagnosestellung und verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten von Fibromyalgie und chronischen Schmerzen zur Seite stehen.

Bitte kontaktieren Sie

Dr. Elfriede Kastenberger fibro@gmx.at - Tel 0676 911 71 70 oder
Dr. Ilse Hruby drilsehruby@hotmail.com - Tel 0664 595 44 60

 

Patientenversion der wissenschaftlichen Leitlinie
„Definition, Ursachen, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms"


Ärztemagazin - Das Trauma (pdf)

Literatur-Empfehlungen (pdf)

MEDSTANDARD Körperpsychotherapie (pdf)

Physio Austria inform - Wenn Leben nur noch Schmerz ist (pdf)